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Edwin-Scharff-Museum

Bisherige Programme der MUSENWUNDER im Edwin-Scharff-Museum, Neu-Ulm:

Meine Mutter schmiert die Butter – Eine Lese- und Musikreise durch die Welt von Mutterschutz und Mutterwitz
(Zur Ausstellung „Zwischen Madonna und Mutter Courage – Die Mutter in der bildenden Kunst 1905-1935″)
In großem Bausch und Bogen werden einige Jahrhunderte Mütterlichkeit ins Visier genommen. Inmitten der Ausstellung leihen wir bekannten Müttern wie Marlene Dietrich oder Magda Goebbels die Stimme. Dazu hören Sie, was Robert Schumann, Herwarth Walden oder der Berliner Volksmund vom Leid und Lob des Mutterglücks zu singen hatten. Gewagt balancierend, berührt das Programm existenzielle Themen wie Geburt und Tod, findet aber auch seinen Weg in die Spielzeugläden und zur Anmut des Babyphons.

Pferde wie Feuer so schön
(Zur Ausstellung “Junge Pferde! Junge Pferde! Kunst auf dem Sprung ins 20. Jahrhundert“)
Nach dem Erfolg von „Meine Mutter schmiert die Butter“ folgt nun die nächste Ausstellungsführung von Joers-Schmitz-Tröger. Inmitten der Ausstellung breiten die Bühnenkünstler ein literarisch-musikalisches Pferdepanorama aus. In der bunten Herde tummeln sich die stürmischen Rosse der Expressionisten ebenso wie der behäbige Mathe-Gaul Hans, beseelt-heitere Windpferde ebenso wie die Schindmähren im Stacheldraht des Weltkriegs. Dazu Jugendbücher, Berichte von den Wieherattacken der HorseArt und ein Klepperkanon.

Verglühte Lieder
(Zur Ausstellung “Verglühte Träume”)
Zum dritten Mal kommen die MUSENWUNDER nach Neu-Ulm und führen mit Literatur und Musik durch eine Ausstellung im Edwin-Scharff-Museum. Nicht nur Maler fanden in den Schützengräben des Weltkriegs einen frühen Tod, sondern auch Dichter und Komponisten. Hören Sie, passgenau zu den Bildern, heitere Gedichte von Alfred Lichtenstein, berührende Lieder von Rudi Stephan oder auch die Erzählung Oskar Kokoschkas über seine Verwundung an der Ostfront. Ein Programm, das sich auf sicherem Pfad zwischen Traum und Alptraum bewegt.

Musenpost – Eine musikalisch-literarische Führung mit Portopoesie und Einschreibliedern
(Zur Ausstellung “…Dein Max – Künstlerpost der Expressionisten”)
Am Ufer sitzen, Frauen und Schiffen nachgucken, abends ins Varieté oder zum Tanz – so sieht zumindest auf den Postkarten der Tag eines expressionistischen Malers aus. Auf der Rückseite wird gegrüßt oder von Arbeit und Geldnot berichtet. In ihrer neuen musikalisch-literarischen Führung widmen sich die MUSENWUNDER beiden Seiten der bebilderten Poststücke. Dazu singen sie Lieder von der Post, erzählen vom kleinen Format und vertonen berühmte Künstlerbriefe.