Der Komponist im Spiegel der Presse
Spieluhrmusik zum Hören und Herunterladen
Auswahl abgeschlossener Spieluhrprojekte
Kurzer Text zur Geschichte der Spieluhren
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2010

26. August • 19 UhrNora Gomringer und Franz Trögerp(l)ing p(l)ong - Konkrete Poesie trifft Spieluhr

Die Lyrikerin Nora Gomringer und der Spieluhrist Franz Tröger haben sich in Bamberg kennengelernt. Anlässlich der großen  Jahresausstellung EUROPA KONKRET - INTELLIGIBEL des Kunstvereins Bamberg in der Stadtgalerie Villa Dessauer geben die beiden Wort- und Musikkünstler eine Performance vom Feinsten.

Wie verbinden sich Nora  Gomringers Wortkaskaden, laut-leise Säuseleien, Leiereien und Gesangssprechstücke mit der herrlich schrägen, ernst-heiteren Schelmenmusik der kleinen, von Franz Tröger gepflegten Metallzähnchen? 

Hören Sie selbst! Ein rigoros durchgeplanter Spontan-Abend in 70 pausenlosen Minuten.

Ort: Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstrasse 4a, Bamberg

6. Juli • 15 Uhr„publikumsberatung“Radiofassung für den Bayerischen Rundfunk

Von 5. bis 16. Juli wird in Berlin die „publikumsberatung“ in einer Radiofassung für den Bayerischen Rundfunk aufgenommen. Das ist ein sehr eigenwilliger Vortrag, der aus Fragmenten von Reden, Vorträgen und Kolumnen von Kathrin Röggla hervorgegangen ist und als komische Unterminierung der Zuschauergewohnheiten durch einige Theater und Festivals getourt ist.

Als bewährter Redner steht am Pult: Leopold von Verschuer Als fiktiver Redakteur dreht im Hintergrund die Spieluhren:  Franz Tröger

Das Ganze geht am Ende in einem barocken Gesangsduett auf den Text „Wo sind sie hin, die Riesenmeisen, die Killertomaten, der tödliche Staub…“ baden.

 

Am zweiten Aufnahmetag, dem Dienstag 6. Juli um 15 Uhr, sind alle Neugierigen herzlich eingeladen, sich uns für 1,5 Stunden als (nicht fiktives) Publikum im Studio anzuschließen. Anschließend gibt es Sekt oder Bier und Würstchen am Spreeufer.

Das Studio P4 befindet sich in den alten DDR-Sendesälen in Berlin Treptow-Köpenick, ein Ort, der heute wie ein Tarkowski-Filmschauplatz anmutet – lohnt sich unbedingt zu sehen!

Ort: Funkhaus Berlin, STUDIO P4  Nalepastr. 10-50  .  12459 Berlin (Treptow-Köpenick) 

Wir bitten dringend um Anmeldung, damit wir genügend Stühle bereitstellen können:  Bis Donnerstagg, 1.7. an: franz.troeger@t-online.de,  ab dann unter 0163 - 785 31 86 (Handy Leopold von Verschuer).

 

Anfahrt:

Öffentlich:  z.B. ab S+U Warschauer Str. mit Straßenbahn M10 bis Frankfurter Tor, am Frankfurter Tor in die Straßenbahn 21 Rtg. (S Schöneweide), aussteigen Haltestelle Köpenicker Chausse/Blockdammweg,

zu Fuß 300 m:  die Köpenicker Chaussee (die zur Rummelsburger Landstr. wird) weitergehen und vor der Shell-Tankstelle (auf der rechten Seite!) rechts rein zum Funkhaus Berlin. An der Schranke nach STUDIO P4 fragen und weitergehen bis zum Ende des Parkplatzes an der Spree, dort wartet jemand auf Euch!

Mit PKW:  z.B. von Kreuzberg kommend über die Elsenbrücke (neben S-Bahnhof Treptower Park), danach gleich rechts unter der Bahnbrücke durch und gleich links an der Rummelsburger Bucht entlang zur Hauptstraße, diese parallel zur Spree Richtung Köpenick fahren, sie wird zur Köpenicker Allee und dann zur Rummelsburger Landstr., vor der großen Shell-Tankstelle auf der rechten (!) Seite rechts abbiegen zum Funkhaus Berlin. An der Schranke nach STUDIO P4 fragen und bis zum Ende des Parkplatzes an der Spree fahren, dort wartet jemand auf Euch!

29. Mai (Premiere)  • Victor und VictoriaEine mit mehreren Oscars gekrönte Filmkomödie von Blake Edwards mit der Musik von Henry Mancini.

Paris zu Beginn der 20er Jahre: Victoria Grant ist eine arbeitslose Opernsängerin. In einem Nachtclub lernst sie bei einem gescheiterten Vorsingen den schwulen Chansonnier Carol Todd („Hot Toddy“) kennen. Die beiden schmieden einen Plan: Victoria gibt sich Frauenimitator aus. Aus Victoria wird so „Graf Victor Grazinski“ und aus Toddy dessen Liebhaber. Victor wird der Liebling von Paris. Als aber der zwielichtige Nachtclub-König King Marchand auftaucht, beginnen die Verwicklungen, denn er und Victoria verlieben sich ineinander. Schließlich tritt auch noch Marchands Ex-Geliebte Norma auf den Plan.

Große Sause mit viel Musik, Glitzer und schicken Tänzern.

Regie: Axel Stöcker Choreografie: Daniel Rüger Musikalische Leitung: Konrad Haas Klavierknecht: Franz Tröger

 

Ort: E.T.A.Hoffmann-Theater Bamberg

Zeit: Premiere 29. Mai 2010. Weitere Vorstellungen 30. Mai, 4.-6., 9.-13., 25.-27. Juni

12. Mai 

Eine Veranstaltung des Kunstvereins Bamberg e.V.: Von Kühen, Kamelen und Ausstellungsparasiten

Vortrag von Franz Tröger über seine Ausstellungsinszenierungen   Inklusive Live-Beispielen, gesprochen von Gerald Leiß

Franz Tröger ist ein Ausstellungsparasit. Der Theatermusiker und (Kunst-)Historiker nistet sich in Ausstellungen ein und entwirft originelle Inszenierungen, die sich thematisch eng an die jeweilige Ausstellung anlehnen. Was entsteht zum Beispiel, wenn für eine Bilderausstellung zur Tunisreise 1914 das Reisetagebuch Paul Klees mit der nicht ganz so realen Tunisreise Häuptling Winnetous aus dem Karl-May-Band 21 ergänzt wird? Dazu als Uraufführungen Paul-Klee-Lieder, Winnetousongs und Vertonungen der Kunstgedichte Robert Gernhardts, begleitet von Euphonium und Spieluhren?

FRANZ TRÖGER schreibt Musik für Theater, Literatur und bildende Kunst. Zahlreiche Wort- und Musikveröffentlichungen. Projekte im Basler Stadttheater und im Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater; Musik für Lesungen der Autorinnen Nora Gomringer und Kathrin Röggla.

 

Ort:Theater-Treff des E.T.A.-Hoffmann-Theaters Bamberg (Eintritt frei)

05. Mai • 20.00 Uhr • UNGEHEUERLICHKEITEN ~ Musicals verschmitzt

 

Ungeheures erwartet Sie bei diesem ca. 1,5-stündigen Musical-Programm von und mit Patrick L. Schmitz. Am Flügel und an der Spieluhr: Franz Tröger.

 

Ist es nicht ungeheuerlich, wenn ein Biest glaubt, es könnte tatsächlich von einer wunderschönen Frau geliebt werden? Oder eben das nicht!? Oder wenn ein ungeheuer hässlicher Glöckner glaubt, dass man durch sein Äußeres hindurchsehen kann, um den echten Menschen zu erkennen? Und wer kennt nicht die ungeheuerliche Geschichte eines Phantoms, das sich unter der Pariser Oper versteckt hält und ganz den wunderbaren Klängen der Musik verfallen ist!

Ist es nicht auch eine Ungeheuerlichkeit:

Wenn Freunde und Familien durch Kriege getrennt werden.

Wenn Verliebte sich nicht lieben dürfen.

Wenn Menschen nicht das sein dürfen, was sie sein wollen.

Wenn der Sohn es sich am Abend vor der Erfüllung des göttlichen Plans doch noch anders überlegt.

Wenn der Doktor, schlussendlich, durch ungeheuerliche Aktivitäten, das schreckliche Ungeheuer in seiner Seele erweckt.

Das alles sind doch UNGEHEUERLICHKEITEN!

 

Ort:

E.T.A.-Hoffmann Theater Bamberg, Großes Haus

 

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10. April (Premiere)Der Urknall • Musiktheater

Von Jed Feuer & Boyd Graham (Deutsche Erstaufführung)

 

Ein Komponist und ein Autor nutzen den Gewölbekeller des Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theaters, um zusammen mit einem Pianisten für ihr geplantes 300-Personen-Musical Sponsoren zu gewinnen. Ihre Show mit den höchsten Produktionskosten aller Zeiten soll die gesamte Weltgeschichte präsentieren: vom Urknall bis Woodstock. Sie haben potenzielle Geldgeber eingeladen und geben ihnen in 90 Minuten eine Auswahl der besten Songs und Tanznummern. Die beiden lassen nichts aus, um ihr Publikum zu überzeugen: ob als Adam, Eva und Schlange, ob als Diva Nofretete, als Jung- und Hausfrau Maria oder als gelangweilter Löwe im römischen Kolosseum. Kein Fettnäpfchen wird gemieden, keine Pointe bleibt ungenutzt. Scherz, Satire und verdrehte Bedeutung geben sich die Klinke in die Hand – ein komödiantisches Feuerwerk, ein Urknall.

 

„The Big Bang ist eine Explosion! Multitalentierte, vielseitig singende und tanzende Darsteller in einer hysterischen, historischen Satire. Brillante Komik in der Ausstattung, in den Charakteren, den Texten, der Regier – in allem!“ (Wall Street Journal)

Mit: Gerald Leiß & Patrick Schmitz Das Ein-Mann-Urknall-Orchester: Franz Tröger 

Musikalische Leitung: Franz Tröger Inszenierung: Peter Bernhardt Ausstattung: Monika Maria Cleres Choreografie: Daniela Rüger

Ort:

E.T.A-Hoffmann-Theater Bamberg, Gewölbekeller

Zeit:

11. April 2010 (Premiere).

Weitere Vorstellungen:

17., 18., 23., 24., 25., 30. April, 6., 7., 8., 9., 13., 15., 16. Mai.

Außerdem in Regensburg bei den Bayerischen Theatertagen: 20. Juni.

2Coco zu Besuch bei ihren Konstanzer Freunden Tiere in der Kunst

Special: Cocos kleines Tierleben von A bis Z Erzählt, rezitiert und gesungen von Annette Kühn und Franz Tröger

Ort:

Wolkensteinsaal der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz, Münsterplatz

15. Februar • 20 Uhr

Nora Gomringer / Franz Tröger - Text trifft Spieluhr Literaturperformance

Die Lyrikerin Nora Gomringer kennt Europas einzigen Spieluhrkomponisten aus Bamberg, wo sie zwar beide nicht herkommen, aber zeitweise wohnen und dann auch leben. Dort hat auch ihre Zusammenarbeit begonnen und wird in Auslandsbegegnungen wie der im Literaturhaus in Wien fortgesetzt. Wie sich Gomringers Wortkaskaden, laut-leise Säuseleien, Leiereien, Gesangssprechstücke mit der herrlich schrägen, ernst-heiteren Schelmenmusik der kleinen, von Franz Tröger gepflegten Metallzähnchen verbinden? Hören Sie selbst. Ein rigoros durchgeplanter Spontan-Abend in 70 pausenlosen Minuten.

NORA GOMRINGER, geb. 1980, Schweizerin und Deutsche, Dichterin und Rezitatorin. Preise: ja, Stipendien: ja, Pläne? Viele! Und Vorfreude auf Wien. Im Februar 2010 ist Nora Gomringer Stipendiatin des Unabhängigen Niederösterreichischen Literaturhauses in Krems. Dort wohnt sie und lernt Langlauf und Langschreib.

www.noragomringer.de

FRANZ TRÖGER, geb. 1961, schreibt Musik für Theater und Literatur und inszeniert für Ausstellungen und charismatische Orte. Er kurbelt die Spieluhren der Philopunkformation Lemma Glamour Band und einer Countrychansongruppe. Zwischendurch verbrachte er einige Jahre kunstfern mit digitaler Wirtschaftskartografie und in einer Unternehmensberatung.

www.plingplong.org

LITERATURHAUS in Wien

http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/02/20100215_1.html

Eintritt frei.

Ort: LITERATURHAUS in Wien, 7., Zieglergasse 26A

 

2009

24. November • 21 Uhr

Ding! Dong!

Liedertafel mit Gene Coleman (Komponist, USA), Hendrik Jackson (Autor, Berlin), Audrey Chen (Performerin, USA), Franz Tröger (Plingplong, Bamberg) und der Tavola di Voci (Sing-Akademie zu Berlin)

Der Chor ist das Ding und das Dong. Der Chor ist ein Zyklus. Der Chor ist eine Uhr in Superzeitlupe. Der Chor ist eine große Glocke. Der Chor ist eine architektonische Form. Der Chor schlägt Dong, sehr langsam. Dann Ding. Der Solist ist dazu: die Fußnote.

Der Dichter Hendrik Jackson und der Komponist Gene Coleman unternehmen gemeinsam ein Experiment zur Frage: Was ist das Dong an sich? „Noise is not only a ghost that appears briefly at the beginning of each pitch but a world unto itself with many virtues” (Gene Coleman).

Mit von der Partie bei dieser großen Erkundungsreise:  Die Performerin und Cellistin Audrey Chen und Tavola di voci - der Spieluhrkomponist Franz Tröger - Das Ensemble für Neue Musik der Sing-Akademie zu Berlin.

Eintritt frei.

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin

 

DingDong

19.11. bis 5.12. 2009

Festival Spielart

publikumsberatung x 8 von Kathrin Röggla und Leopold von Verschuer

Nun gibt es die publikumsberatung von Kathrin Röggla in Form von 8 unterschiedlichen ca. 15-minütigen Einführungen im Rahmen des Festivals Spielart. Eintritt erstaunlicherweise frei (nicht aber die jeweils nachfolgenden Theaterstücke). Es lebe die Eintrittsfreiheit! Mal berät Leopold von Verschuer alleine, mal drehe ich die Spieluhr dazu oder schwinge eine Rede.

Die Quintessenz aller rednerischen Notlösungen so unnachahmlich zerstreut, so zerknittert, so zerzaust, so rhetorisch hochfahrend und dann wieder unsicher in sich zusammenfallend! (…) Er schweift aus, er verpasst sich als Redner unentwegt, und trifft doch ins Schwarze. (Züricher Nachtkritik)

 

Die Auftrittsdaten mit Links zu genaueren Angaben:

19.11. 19 Uhr Muffatwerk

LINK

publikumsberatung 1: plot und killertomaten.  Berater: Leopold von Verschuer

Danach: 20 Uhr Muffathalle: Philippe Quesne/Vivarium - La mélancholie des dragons“

++

 

20.11. 18:15 Uhr Theater im Gasteig

Link zur info

publikumsberatung 2: theaterangst und kapital.  Berater: Leopold von Verschuer

Danach: 19 Uhr Gasteig/Carl-Orff-Saal: Forced Entertinment - Void Story“

++

 

24.11. 19:15 Uhr Muffatwerk

Link zur Info

publikumsberatung 3: erfolg und höflichkeit.  Berater: Leopold von Verschuer

Danach: 20 Uhr Muffathalle: Federico León - Yo en el futuro“

++

 

27.11. 20:15 Muffatwerk

Link zur Info

publikumsberatung 4: authentizität und reaktionsfehler.  Berater: Leopold von Verschuer

Danach: 21 Uhr Muffathalle: Forced Entertainment - Spectacular“

++

 

30.11. 18:45 Uhr Münchner Kammerspiele  (Neues Haus, Glasspitz)

Link zur Info

publikumsberatung 5: lachzwang und barock.  Berater: Leopold von Verschuer Gast: Franz Tröger

Danach: 19:30 Uhr Kammerspiele Werkraum:  Alvis Hermanis - Späte Nachbarn“

++

 

1.12. 18:45 Uhr Theater im Gasteig

Link zur Info

publikumsberatung 6: fehler richtig machen.  Berater: Leopold von Verschuer Gäste: Franz Tröger, Hanns Zischler (telefonisch)

Danach: 19:30 Gasteig/Carl-Orff-Saal: Far A Day Cage - Pate I-III”

++

 

4

Link zur Info

publikumsberatung 7: nichtpräsenz und mitarbeit.  Berater: Leopold von Verschuer Gast: Franz Tröger Animationsfilm: Oliver Grajewski

Danach: 20 Uhr Muffathalle: Jan Fabre/Troubleyn - Orgy of Tolerance“

++

 

5.12. 19:15 Uhr Theater im Gasteig

Link zur Info

publikumsberatung 8: kontrolle und riesenameisen.  Berater: Leopold von Verschuer Gast: Franz Tröger

Danach: 20 Uhr Gasteig/Carl-Orff-Saal: Gob Squad’s Kitchen

 

 

Orte:

GasteigRosenheimerstraße 5. S-Bahn Rosenheimerplatz, Tram 18

MuffatwerkZellstraße 4.  S-Bahn Rosenheimerplatz, Tram 18

Münchner Kammerspiele / Neues HausHildegardstr. 1. Tram 19, Kammerspiel

24. (Premiere), 1., sowie 3.

NUR PFERDEN GIBT MAN DEN GNADENSCHUSS von Kaspar von Erffa und Klaus Krämer Bamberger Fassung von Peter Wekwerth

Inszenierung: Peter Wekwerth Musikalische Leitung: Franz Tröger Choreografie: Daniela Rüger Ausstattung: Uwe Oelkers

Mit: Olivia Sue Dornemann, Iris Hochberger, Nadine Panjas, Eva Steines, Ulrich Bosch, Gerald Leiß, Felix Pielmeier, Volker Ringe, Patrick Schmitz, Florian Walter

 

Fernsehabende mit ‚Wer wird Millionär’, Castingshows und Sendungen wie ‚Ich bin ein Star – holt mich hier raus’ demonstrieren, was das Fernsehpublikum am besten zu  unterhalten  scheint  –  Sensationen  und  Bloßstellungen.

Solche Sendungen existieren nur, weil sie mit dem Voyeurismus des Publikums spekulieren. Fest  steht  für  den  Tanzwettbewerb  dieses  Stückes, dass Menschen,  die  mehr  zu  gewinnen  als  zu verlieren  haben, jede Spielregel akzeptieren.

Und die Regeln sind drakonisch: Jeder kleine Fehler wird bestraft, eine Stunde Schlaf kostet hundert Punkte. Wer im Rennen bleiben will, muss bis zum Äußersten gehen. Und der Zuschauer ertappt sich dabei, wie er – fasziniert – in die Falle des Voyeurismus tappt?

 

Ort:

E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Großes Haus E.T.A.-Hoffmann-Platz, 196047 Bamberg

21. Oktober 2009 • 20.00 Uhr • Publikumsberatung (zur 2009 mit ihrem Symposion L A C H H A F T).

von

mit VerschuerBeratung

Regie: Leopold von VerschuerCo-Regie:

Musik: Franz Tröger

 

Dieser Vortrag ist hochkomisch, melancholisch und nachhaltig erhellend zugleich, bewegt ebenso, wie er nicht eine Minute aus dem Lachen kommen lässt. Dies ist ein Theaterstück gegen die Zeit und für sie, gegen die Kritik an ihr und für sie. Damit kein Stück gegen alle, sondern zaghaft, wohlwollend-kritisch für uns alle, die wir das Meiste noch ein wenig werden ertragen müssen. Hier kommt ein Stück zum Vortrag. Niemand gibt hier vor, weiter als die anderen zu sein. Niemand erklärt hier die Welt. Hier wird keine Schaulust befriedigt. Hier ist kein Schauspiel zu sehen. Doch ist vielleicht zu hören, was sonst nicht zu sehen ist. Röggla, Verschuer und alle Beteiligten haben das beinahe Unmögliche möglich gemacht: Das Unspielbare hochgeistiger Reflexion durch einen genial fingierten, gleichermassen hellsichtigen wie absurden Vortrag auf die Bühne und in unsere Erfahrung gebracht. (Claudio Steiger)

 

Ort:

Stadttheater Gmunden (östlich von Salzburg)

19. Oktober 2009 • 20.00 Uhr • Bamberg publikumsberatung (eine schüchterne veranstaltung)

von

mit (Musik u. Reparatur),

Idee und Regie Leopold von VerschuerCo-Regie

 

Traum oder TraumaZuschauer nicht unberührt. Doch was passiert, wenn der zur Tröstung angeheuerte Schüchternheitsforscher plötzlich selber schüchtern wird, sein Mikrophon verrückt spielt und zu musizieren anfängt, ein Miniaturspieluhrkomponist sich als der Sponsor des Abends entpuppt und sie gemeinsam von der Bühne aus den internationalen Filmstar Hanns Zischler („München“ Steven Spielberg; „Im Lauf der Zeit“ Wim Wenders) per Live-Schaltung um Rat anrufen? – Wer das wissen will, muss schon selber kommen und diesem unaufhaltsam heiter scheiternden Theatervortrag lauschen, in dem es um so lebenswichtige Fragen gehen könnte wie das „Dasein des Humors“, „Stottern im Barock“ oder „Lachen als Arbeit“.

Die „Heutzutage wird beraten statt beschimpft. Da lacht das Publikum in der freien Schwebe, die Kathrin Rögglas Stück ihm erlaubt: weit über dem Boden der Botschaften von engagierter Literatur, aber genauso weit auch über dem unkritisch begangenen Boden angeblicher Tatsachen der Gegenwart.“ (5. Mai 2008)

 

Ort:

E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Theatertreff

2. Oktober 2009 • 19.00 Uhr • Bamberg Künstlerfest "Licht & Begegnung“

Spieluhrmusik von Franz Tröger zur Enthüllung der „Gloriole“ von Martin Schmidt,  danach Lesungen, Kunstinstallationen und Musikbeispiele der Stipendiaten (u.a. mit Carl-Henning Wijmark, Norbert Niemann, Jörn Arnecke, Jonas Valfridsson und Ulrich Holbein), dazu Improvisationen auf der Klarinette von Markus Elsner.

Ort:

Villa Concordia, Concordiastraße 28, 96049 Bamberg

4. Juli

Klangware Acoustic Guitars und Spieluhren

Franz Tröger - Spieluhren Thomas Kleemaier

Spieluhren auf der Konzertbühne? Ja!

Ort: Archäologischer Park Kempten, Tempelbezirk. Bei schlechtem

20. Juni

Im Rahmen der unten beschriebenen

Treffpunkt Berlin – Eine Übertragung

Es sind dabei: Maria Mucke,

Mit Livekompositionen, Schnittchenkurs, Duetten für

Ort: Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf (nicht

Kosten: Tageskarte 12€/6€ (Abendkasse plus 2€). Monatskarte

Kartenreservierung/Info unter 0211-87 67 87

 

ZUM GESAMTPROJEKT:

 Wir sehen uns morgen

Juni 1954 / 2009 2.6. –

Das Projekt WIR SEHEN UNS

„Unmittelbarkeit“ war das selbst erklärte

 Besteigen Sie den Düsseldorfer Rheinturm,

 Erforschen Sie die Anfänge des

Das ausführliche Programm gibt es

28. Mai

Soiree Klee.

Klee - Kultur erleben. Ein Projekt

Mit: • Monika Rinck (Texte) • Franz

E  Um Anmeldung wird

Ort: Klee - Artist in Residence Heinrich-Mann-Straße

16. Mai

EAT Hoffmann mit Nora Gomringer, DJ

DJ Kermit und Nora Gomringer

DJ Kermit und Nora Gomringer

Ort: Odeon, Luitpoldstraße 25, 96052 Bamberg

24. April

Zur Ausstellungseröffnung Idylle auf Zeit -

Komponiert von Wilhelm Volz, erzählt

Zur Vernissage wartet die Städtische

Es spricht: Dr. Barbara Stark, Leiterin

Ort: Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster,

26. März

 

HELLE  VERWIRRUNG • Eine

Will man Verwirrung als Versöhnung

Monika Rinck liest aus ihrem

Franz Tröger spielt PlingPlong! Überraschungsgäste singen!

Dock 11, Kastanienallee 79, 10435

14. März

 

Stefan Eberstadt / above white

Finissage mit Führung des Künstlers

Der international anerkannte Künstler Stefan

Galeriehaus KUNST IM GANG Im Bauernfeld

05. März

 

LESUNG VLADIMIR ZAREV

Vladimir Zarev ist zur Zeit

Es liest Marianne Loy aus

Der Autor ist anwesend und

Musikalische Begleitung: Markus Elsner (Klarinette), Franz

Vladimir Zarev und Elsner sind

Verlagsbuchhandlung Collibri, Austraße 12-14, Bamberg

Eintritt: € 8,-

27. Januar

 

LESUNG VLADIMIR ZAREV

Vladimir Zarev ist zur Zeit

Die Lesung erfolgt aus der

Musikalische Begleitung: Markus Elsner (Klarinette), Franz

Jour fixe in der Villa

Der Eintritt ist frei.

2008

13. Dezember , um 19:00 Uhr • Berlin

Soeben erschienen in der edition sutstein, Berlin.

Mit FRANZ TRÖGER am PLING-PLONG.

loop - raum für aktuelle kunst, basement. Jägerstraße 5 • Berlin Mitte

 

 

2007

2006

05. Oktober • 20 Uhr • Konstanz

Konstanzer SplitternachtLivekompositionen! Ohne Netz und doppelten Boden!

Der Komponist arbeitet mit Texten des Publikums, mit Instrumenten des Publikums, mit freiwilligen Musikern aus dem Publikum, unter ständiger Aufsicht des Publikums!

Dazu Musiker, Varietisten, Comedians und dergleichen.

Ort: K9 Konstanz

Auch diesmal Spieluhr und andere prächtige Instrumente, dazu weitere Chansonniers und Performer. Zusammen mit Annette Kühn (Zürich).

2005

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